Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im Innenangriff

Die neue Schutzkleidung aus Nomex III wurde infolge der HuPF und der DIN EN 469 auch in Rheinland-Pfalz eingeführt. Er stellt den erweiterten Schutz bei Brandeinsätzen, besonders im Innenangriff dar.

Die Schutzbekleidung besteht aus:

• Feuerwehr-Schutzschuhwerk (Lederschnürstiefel mit Stahlsohle, Stahlkappe, ölbeständiger und rutschfester Sohle) vom Typ „Steitz Secura Fire Walker“
• der mehrlagigen Nomex  - Überhose vom Typ „Lion Apparel V – Force)
• dem mehrschichtigen Schutzmantel, bestehend aus Nomex III mit integrierter „Warnweste“ (gelb-weißen Reflexstreifen) vom Typ „Lion Apparel V – Force“
• Feuerwehr-Schutzhandschuhen aus Elchleder vom Typ „Falcon“
• Feuerwehrhelm mit Nackenschutz (der hier gezeigte Helm wurde zusammen vom    Förderkreis der FF Dahn und der VG Dahner Felsenland beschafft) vom Typ „Rosenbauer
HEROS-xtreme
• Kopfschutzhaube aus Nomex III (sieht aus wie eine sogenannte „Sturmhaube“) vom Typ „Lion Apparel V – Force“
• Feuerwehr-Sicherheitsgurt


Zusätzlich wird eine Atemschutzmaske, die am Helm befestigt werden kann, sowie auf dem Rücken ein Atemschutzgerät getragen. Weiterhin führt der Feuerwehrmann noch eine Ausrüstungstasche, die er sich um den Hals hängen kann, sowie ein Totmannwarner (MSA Firefly II) mit sich.

Die Schutzkleidung für die Brandbekämpfung ist nicht zu verwechseln mit der
Hitzeschutzkleidung, sondern soll lediglich den im Innenangriff vorgehenden Feuerwehrangehörigen vor einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung (sog. flash over) und der damit verbundenen Stichflammen- und Hitzebildung schützen und ihm den Rückzug aus dem Gefahrenbereich ermöglichen. 

 

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Hohlstrahlrohr

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