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2013-09-21 Busunfall

21. September 2013: Katastrophenschutzübung Busunfall Hauenstein
Im Rahmen der landesweiten Katastrophenschutzübung "Starke Nachbarn" (Evakuierung der Stadt Ludwigshafen nach Rheindammbruch) führte die Verbandsgemeinde Hauenstein am Samstag, 21.09.2013, vor der Wasgauhalle Hauenstein eine reale Großübung durch, an der auch die Feuerwehr Dahn mit Rüstwagen und Mehrzweckfahrzeug beteiligt war.

Das Übungszennario ging von folgender Lage aus: Ein Bus, der Evakuierte in die als Notunterkunft vorgesehene Wasgauhalle bringen sollte, rutscht bei einem Wendemanöver rückwärts eine Böschung hinunter und begräbt auf dem unterhalb liegenden Parkplatz ein Auto. Sowohl im Bus wie auch in dem Auto werden mehrere Personen eingeklemmt. Darüber hinaus gibt es im Bus viele Schwer-, Leicht- und Unverletzte, die versorgt und betreut werden müssen. Ein Auto gerät zudem durch den Unfall in Brand. Der THW-Ortsverband Hauenstein hatte das Szenario mithilfe eines Krans anspruchsvoll in Szene gesetzt.

Über 100 Einsatzkräfte aus dem Umland beteiligten sich an der Großübung, bei der wirklichkeitsnahe geschminkte Statisten vom DRK Alzey die Verletzten mimten. Beteiligt waren aus der Verbandsgemeinde Hauenstein die Feuerwehreinheiten Hauenstein, Lug, Spirkelbach und Wilgartswiesen, aus den Nachbar-Verbandsgemeinden die Feuerwehren aus Dahn und Annweiler (Kreis Südliche Weinstraße), vom Technischen Hilfswerk die Ortsverbände Hauenstein, Landau in der Pfalz und Neustadt an der Weinstraße sowie vom Rettungsdienst die Sanitätsbereitschaft Wasgau (Standorte Dahn und Hauenstein) und die zum Katastrophenschutz des Landkreises Südwestpfalz gehörenden Schnelleinsatzgruppen Sanität bzw. Betreuung, die in Pirmasens und Höheischweiler stationiert sind. Geführt wurde der Einsatz über den Einsatzleitwagen des Landkreises Südwestpfalz mit Unterstützung der Facheinheit Information und Kommunikation.

Von den ersteintreffenden Einsatzkräften wurde zunächst der Bus gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Nahezu zeitgleich wurden dann auf beiden Seiten des Busses Rettungsplattformen errichtet, über welche die Einsatzkräfte Zugang zu den Personen im Bus fanden. Auch die Rettung der Verletzten erfolgte über diese Plattformen. Die Feuerwehr Dahn hatte den Auftrag, eine unter einem Sitz eingeklemmte Person mittels hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Außerdem half sie bei der Rettung der Patienten aus dem Bus. In einem zweiten Einsatzabschnitt waren weitere Kräfte dabei, den brennenden Pkw zu löschen und auch dort eine eingeklemmte Person zu retten. Die Sanitätsbereitschaft richtete in der Wasgauhalle einen Verletztensammelplatz ein, wo alle Personen aus dem Bus medizinisch versorgt werden konnten, ehe sie - nun wieder fiktiv - in die umliegenden Krankenhäuser transportiert wurden.

Nach rund zwei Stunden war die Übung beendet. Im neu errichteten Feuerwehrhaus Hauenstein konnten sich anschließend alle Übungsbeteiligten stärken und die Übung analysieren.

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