Freitag, 24. November 2017
Notruf: 112

24. Kletterunfall Dahn

Datum: Freitag, 10.04.2015
Alarmzeit: 12:11 Uhr
Einsatzdauer: 03h 30min
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: RW, MZF 3, ELW 1, Kdow
Sonstige: MTF-L Erfweiler, Notfall-KTW Bundenthal, NEF Dahn, Höhenrettung BF Kaiserslautern (auf Anfahrt abgebrochen), Höhenrettungsgruppe VG Annweiler, Höhenrettungsgruppe Pirmasens, Polizeihubschrauber Hessen (EC 145), Höhenrettung BF Wiesbaden, Polizei Dahn

Ein abgestürzter Kletterer hat am Freitagnachmittag die Feuerwehr rund dreieinhalb Stunden beschäftigt. Der 25-Jährige aus der Vorderpfalz war beim Besteigen des Turms auf dem Lämmerfelsen abgerutscht. Nach Angaben der Polizei löste sich dabei ein Sicherungskeil. Der junge Mann stürzte etwa vier bis fünf Meter in die Tiefe und prallte in rund 35 Metern Höhe auf einen Felsvorsprung, wo er durch eine weitere selbst gesetzte Sicherung gehalten wurde. Sein Kletterpartner, der Bruder des Verunglückten, setzte den Notruf ab.
Die Feuerwehr brachte die benötigten Gerätschaften des Rettungsdienstes und der parallel angeforderten Höhenrettungsgruppe der Verbandsgemeinde Annweiler über einen steilen Pfad an die Einsatzstelle. Von dort stieg ein Mitglied der Höhenrettungsgruppe zu dem Verletzten auf. Da ein Abseilen des Verletzten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur schwer möglich gewesen wäre, entschied sich der Leiter der Höhenrettungsgruppe für eine Rettung mittels Hubschrauber. Hierfür wurde eine mit einer Seilwinde ausgestattete Maschine der Polizeifliegerstaffel Hessen aus dem rund 170 Kilometer entfernten Egelsbach angefordert. Der Hubschrauber flog zunächst eine Aufklärungsrunde um den Felsen, landete dann auf dem Sportplatz Dahn, wo ein mitfliegender Höhenretter der Berufsfeuerwehr Wiesbaden sich für den Außeneinsatz fertigmachte und beim zweiten Anfliegen auf dem Plateau abgesetzt wurde.
Gemeinsam mit dem bereits vor Ort befindlichen Kameraden wurde der Verletzte transportfertig gemacht und in einem Luftrettungsbergesack zum Sportplatz geflogen, von wo aus er mit Verdacht auf schwere Beckenverletzungen vom Rettungsdienst abtransportiert wurde. Lebensgefahr bestand nicht.
Die Feuerwehr Dahn bedankt sich bei allen externen Einheiten für die reibungslose Zusammenarbeit und dem hessischen Innenministerium für die schnelle Zusage des Rettungsmittels.

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Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

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