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Löschgruppenfahrzeug LF 15

LF 15 - Löschgruppenfahrzeug, Besatzung 1/8 (Baujahr 1950)

Funkrufname zuletzt: Florian Dahn

Im Dienst bis 1976

Eingesetzt wurde das LF 15 zur Brandbekämpfung jeder Art von Bränden sowie zur Löschwasserförderung auch über lange Strecken.

Für die Brandbekämpfung waren eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1500 Litern pro Minute bei 8 bar und ein 800 Liter fassender Löschwassertank eingebaut. Zur Löschwasserförderung wurde zusätzlich eine seitlich eingeschobene Tragkraftspritze TS 8/8 mitgeführt. Die Beladung umfasste neben saug- und druckseitigen Armaturen, Schaumausrüstung, Injektorpumpe, 7 B-Rollschläuche, eine am Heck aufgeprotzte fahrbare Schlauchhaspel mit 200 Meter B-Schläuchen, insgesamt 20 C-Schläuche (gerollt und auf 2 tragbaren C-Schlauchhaspeln) mit sowie zur Rettung von Menschen aus Höhen eine vierteilige Steck-, eine zweiteilige Schiebeleiter und eine Klappleiter. Speziell für die Waldbrandbekämpfung wurden ein Löschwasser-Faltbehälter sowie eine größere Anzahl an Feuerpatschen, Schaufeln und Spaten mitgeführt. Für Hilfeleistungen gehörten Brecheisen, Stahlseil, 5-to-Handwinde, Krankentrage und Sanitätskasten zur Beladung.

Das LF 15 hatte eine Kabine und einen Aufbau aus stahlbeplanktem Holzgerüst, bei der Auslieferung an die Feuerwehr Dahn im Jahr 1951 trug es die damals übliche Lackierung „Rubinrot“ (RAL 3003). Die Sondersignaleinrichtung bestand aus zwei aufgesetzten Blaulichtscheinwerfern und als akustisches Warngerät war ein Motorkugelwecker sowie ein Martinhorn mit 4 Schallbechern angebracht. Später wurden die Blaulichtscheinwerfer durch blaue Rundumkennleuchten ersetzt.

Das LF 15 wurde 1976 außer Dienst gestellt und durch das
TLF 24/50 ersetzt.