Löschgruppenfahrzeug LF 16/12

Allgemeines:  
Fahrzeugart: Löschgruppenfahrzeug LF 16/12
Besatzung: 1/8
Baujahr: 1994
Indienststellung: 01.12.1994
Amtliches Kennzeichen: PS- 2006
Funkrufname: Florian Dahn 44
Sonstiges: Erstausrückfahrzeug
   
Fahrgestell:  
Hersteller: Mercedes Benz
Fahrzeugtyp: 1224 AF
Motor ( kW / PS ): 177 kW / 240 PS
Hubraum ( ccm ): 5.958 ccm
Zylinder: 6
U / min: 2600
Getriebe: 5-Gang Schaltgetriebe
Antriebsart ( Straße / Allrad ): Allrad
Zulässiges Gesamtgewicht: 13.500 kg
Höchstgeschwindigkeit: 92 km/h
Besonderheiten: Anhängerkupplung
Sonstiges: Schleuderketten
   
Aufbau:  
Hersteller: Metz Feuerwehrgeräte GmbH
Pumpe: FP 16/8
Löschwasserbehälter: 1.600 Liter
Beladung: siehe unten
   
Besonderheiten: Frontblitzer
Sonstiges: Fahrbare Schlauchhaspel
 

 


 

 

 

Das LF 16/12 ist ein Feuerwehrfahrzeug für die Brandbekämpfung und die Technische Hilfeleistung. Es ist mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe, einer Schnellangriffseinrichtung, einer feuerwehrtechnischen Beladung und einem fest eingebauten Löschwasserbehälter ausgestattet. Für die Brandbekämpfung sind eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1600 Litern Wasser in der Minute, ein 1600 Liter umfassender Löschwassertank sowie eine Schnellangriffseinrichtung mit 30 Metern Schlauchlänge (C - Druckschlauch) mit Pistolenstrahlrohr eingebaut. Die umfangreiche Beladung umfasst neben 4 B- und 8 C-Rollschläuchen auch 4 Schlauchtragekörbe mit je 3 C-Schläuchen und eine fahrbare Schlauchhaspel mit 8 B-Schläuchen. Von den 4 Atemschutzgeräten (PA) sind 2 im Mannschaftsraum untergebracht, damit sie während der Fahrt angelegt werden können. Zur Rettung von Menschen aus Höhen stehen eine vierteilige Steck-, eine dreiteilige Schiebeleiter sowie ein Sprungpolster SP 16 (Sprungretter Lorsbach) zur Verfügung.

Zum Innenangriff liegen Hohlstrahlrohre sowie eine Wärmebildkamera (Rosenbauer Argus HR 320) bereit. Hitzeschutzkleidung (Form B), eine Schaumlöschausrüstung, ein Fernthermometer, ein Auer Ex – Meter II sowie ein Überdrucklüfter runden die Beladung ab

Zur Beladung für die technische Hilfeleistung gehören ein Stromerzeuger 8 kVA, ein hydraulisch betriebener Rettungssatz mit Schneidgerät S 150, Spreizer SP 30, 3 Rettungszylindern (RZ 1 - 3) sowie ein Weber Patientenschutzsystem. Um Unfallfahrzeuge zu stabilisieren stehen Weber Stab Pack zum Einsatz bereit. Zur Sicherung von Airbags bei Verkehrsunfällen steht eine Airbag-Sicherungssystem Octopus zur Verfügung. Eine Motorkettensäge, ein Trennschleifer, eine Säbelsäge, ein ausfahrbarer Flutlichtmast 2 x 1000 Watt am Heck, ein tragbarer Beleuchtungssatz 2 x 1000 Watt, ein Satz Hebekissen mit 68 kN Hubkraft (Vetter LH 30 S) sowie eine Tauchpumpe ergänzen die Beladung.
Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte steht ein Notfallrucksack, ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator ) sowie ein Pulsoxymeter zur Verfügung.