Mittwoch, 29. Mai 2024
Notruf: 112

+++ Hochwasser der Wieslauter sorgt für mehrere Einsätze - überörtliche Hilfe der VG Zweibrücken-Land +++

Datum: Freitag, 17.05.2024
Einsatzzeit: 13:27 Uhr
Einsatzdauer: 23h 30min
Einsatzkräfte: 36
Fahrzeuge: HLF 10, RW, MZF 3, ELW 1, KLAF, Kdow-WL
Sonstige: Feuerwehren VG Dahn, THW Hauenstein

Aufgrund eines Unwetter-Tiefs kam es im Südwesten Deutschlands am Freitag zu örtlichem Stark-/Dauerregen, der in der VG Dahner Felsenland den Pegel der Wieslauter anschwellen lies. Deshalb wurden über den Freitagmittag hinweg alle Feuerwehren in Bereitschaft ver- und die Feuerwehreinsatzzentrale in der Feuerwache Dahn besetzt. Über den Nachmittag, Abend und die Nacht über kam es in Dahn, Busenberg, Bruchweiler-Bärenbach, Niederschlettenbach und Bobenthal zu mehreren Kellern unter Wasser und Bäume über den Fahrbahnen. Die Wieslauter stieg an einer geeichten Messstelle in Bobenthal von seinem Normwert von ca. 1,10m auf einen Wert von 2,21m an. Durch die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges (KLAF) wurden über die gesamte Einsazdauer regelmäßig alle Brücken der Wieslauter erkundet, um im Bedarfsfall ein Anstauen der Wieslauter jeweils zu verhindern und schneller Maßnahmen einleiten zu können.
 
Durch den Landkreis Südwestpfalz wurde nach der Einsatzübernahme eine Technische Einsatzleitung (TEL) aufgebaut, um die Großschadenslage koordiniert abarbeiten zu können. Die VG Dahner Felsenland forderte hierüber 2.000 Sandsäcke an, die vom THW Hauenstein befüllt und angeliefert wurden. Ca. 350 Sandsäcke wurden in Dahn, weitere in Bruchweiler-Bärenbach, Bundenthal, Niederschlettenbach und in Bobenthal verbaut bzw. an Hauseigentümer ausgeteilt, um ein Eindringen des Wasser in Wohnhäuser zu verhindern.
 
Ab Samstagmorgen um 8 Uhr unterstützte eine Besatzung mit dem RW aus Dahn und dem MZF 2 aus Fischbach bei Dahn mit insgesamt 9 Einsatzkräften bei Einsatzmaßnahmen in der VG Zweibrücken-Land.
 

Drucken

+++ Bereits zweiter Kletterunfall am Strackfelsen bei Busenberg innerhalb von wenigen Tagen +++

Datum: Freitag, 10.05.2024
Einsatzzeit: 11:56 Uhr
Einsatzdauer: 01h 30min
Einsatzkräfte: 19
Fahrzeuge: RW, MZF 3, KLAF, ELW 1
Sonstige: MLF Busenberg, MTF Busenberg, TSF Schindhard, TSF-W Erlenbach, RTW Bundenthal, NEF Dahn, RTH Westpfalz (Christoph 66)

Eine Kletterin stürzte am Strackfelsen bei Busenberg mehrere Meter in die Tiefe und verletzte sich. Die Verletzte wurde nach medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst in einer Schleifkobtrage gelagert und am Rollgliss gesichert über einen schmalen Fußpfad zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert. Die örtlichen Kräfte unterstützten auch nach der weiteren Versorgung die Verbringung zum daneben gelandeten Rettungshubschrauber.
 

Drucken

+++ Alarmübung am Felsland Badeparadies in Dahn - Mehrere Atemschutztrupps im Einsatz - Personenrettung über Leitern +++

Am Freitagabend, den 19.04.2024 fand eine groß angelegte Alarmübung am Felsland Badeparadies in Dahn statt. Weder das anwesende Aufsichtspersonal noch die Rettungskräfte waren in das Übungsszenario eingeweiht worden. Gegen 19:10 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Badeparadieses aus, da mehrere Melder Rauch im Keller detektierten. Die Badeaufsichten konnten dies bestätigen, weshalb das Gebäude unmittelbar evakuiert wurde. Trotz des anspruchsvollen Übungsszenarios schaffte es das Personal, innerhalb kürzester Zeit ca. 70 Sauna- sowie ca. 60 Badegäste aus dem Gebäude zu begleiten. Werkleiterin Meike Meyer überzeugte sich vor Ort von der guten Leistung des Personals. Gleichzeitig wurden die Feuerwehreinheiten Dahn, Erfweiler und Bundenthal sowie die First Responder und die Sanitätsbereitschaft des DRK OV Dahn mit dem Stichwort „B3 Gebäudebrand – mehrere Personen vermisst“ alarmiert, versehen mit der Info, dass es sich um eine Übung handelt.
 
Der ersteintreffende Einsatzleiter begann mit der Erkundung der Brandmeldeanlage und stellte fest, dass sich der Brand im Keller ausgebreitet haben muss. Die Werkleiterin berichtete ihm, dass dringende Reparaturarbeiten im Keller notwendig waren, dabei musste es zu einem Brand gekommen sein. Es waren mehrere Arbeiter im Keller vermisst, die genaue Anzahl war unbekannt. Weiterhin wurde der Gärtner des Badeparadieses vermisst, der sich im Außengelände aufgehalten hat. Zudem wurde für das Übungsszenario angenommen, dass nicht alle Gäste aus dem Saunabereich evakuiert werden konnten. Anschließend an die Erkundung ging das Personal des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) unter Atemschutz zur Menschenrettung sowie zur Brandbekämpfung in den völlig verrauchten Keller vor. Gleichzeitig wurde mit der Drehleiter eine Person von der Saunaterrasse gerettet. Das Tanklöschfahrzeug sorgte für eine ausreichende Wasserversorgung.
 
Mittlerweile konnte der Gärtner im rückwärtigen Außengelände aufgefunden werden. Er wurde durch das Brandereignis aufgeschreckt und hat seinen Traktor verlassen, ohne diesen gegen Wegrollen zu sichern, sodass er unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Das Personal des Rüstwagens (RW) sowie des Mehrzweckfahrzeugs (MZF) machten sich umgehend an die schonende Befreiung. Die zwischenzeitlich eingetroffene Einheit aus Bundenthal startete einen zweiten Innnenangriff in das Kellergeschoss. Die Kräfte aus Erfweiler retteten mit Steck- und Schiebleiter drei Personen auf der Rückseite des Gebäudes von Balkonen und Vorsprüngen, während das Personal des DRK OV Dahn die geretteten Personen versorgte und die aus dem Besucherbereich evakuierten Personen betreute. Der Einsatzleitwagen koordinierte die parallel durchgeführten Arbeiten und sorgte für die notwendige Organisation.
 
Nach ca. 90 Minuten intensiver Arbeit bei äußerst schlechtem Wetter war die Lage aus Sicht der Rettungskräfte vollständig abgearbeitet. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns bei der Übung unterstützt haben. Insbesondere bedanken möchten wir uns bei Werkleiterin Meike Meyer sowie Betriebsleiter Peter Berger für die tolle Zusammenarbeit, beim Personal des Badeparadieses für den großen Einsatz, bei den vier Übungsdarstellern Julian Sauer, Martin Barlang, Anna Zimmer und Stadtbürgermeister Holger Zwick für das Engagement im Dauerregen, beim DRK OV Dahn sowie der Feuerwehreinheit Bundenthal für die spontane und gute Zusammenarbeit und nicht zuletzt bei allen Sauna- und Badegästen für das große Verständnis.
 

Drucken

+++ Bankfiliale nach GAA-Sprengung in Vollbrand - 52 Kräfte löschen Feuer am Silvestertag +++

Datum: Sonntag, 31.12.2023
Alarmzeit: 05:02 Uhr
Einsatzdauer: 10h 00min
Einsatzkräfte: 23
Fahrzeuge: DLK 18/12, TLF 16/45, ELW 1, RW, MZF 3, KLAF
Sonstige: MLF Bundenthal, MTF Bundenthal, TSF-W N´schlettenbach, TSF-W Bobenthal, MLF Busenberg, MZF 3 Hauenstein, RTW Bundenthal, Polizeien, LKA

Am frühen Silvestermorgen um kurz vor fünf Uhr sprengten unbekannte Täter den Geldausgabeautomaten der VR-Bank in Bundenthal, infolgedessen das Gebäude brannte. Bereits beim Eintreffen der ersten Ortswehr stand der vordere Teil des Gebäudes in Vollbrand. Erste Trupps unter schwerem Atemschutz begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Berücksichtigt werden musste nach Rücksprache mit der Polizei auch die Gefahr, dass noch Sprengstoff in der Bankfiliale liegen und unkontrolliert explodieren könnte. Aus diesem Grund konnte zu Beginn lediglich ein Außenangriff aus sicherer Entfernung durchgeführt werden. Über mehrere Strahlrohre wurde in der Folge Löschwasser auf das Gebäude abgegeben. Über die Drehleiter wurde das brennende Dach gelöscht.
 
Bis zum Morgengrauen war der Brand gelöscht, letzte Glutnester im Dachbereich wurden im Verlaufe des morgens über die Drehleiter offengelegt und abgelöscht. Zusätzlich wurde das Gebäude belüftet, um den Rauch aus dem gesamten Gebäude zu entfernen. Nach der Freigabe durch die Delaborierer konnte auch der Innenraum des Gebäudes betreten und letzte Glutnester gelöscht werden. Mithilfe von örtlichen Bauunternehmen wurde auch die auf dem Gebäude angebrachte Solaranlage entfernt. Mittels Einreißhaken wurden dort die Glutnester aufgedeckt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
 
Um den Bedarf an Atemschutzgeräten zu decken wurde die Atemschutzkomponente Ost des Landkreises alarmiert. Mit dem MZF 3 aus Hauenstein wurden weitere Atemschutzgeräte an die Einsatzstelle verbracht. In Zusammenarbeit mit dem Gebäudeinhaber wurden Türen und Öffnungen provisorisch mit Holzplatten und Bauzäunen gesichert. Bis zum späten Mittag konnte der Einsatz am Silvestertag beendet werden.
 
 

Drucken

+++ Nachlese zum Verbandsgemeindefeuerwehrfest im Dorfgemeinschaftshaus in Busenberg +++

Am Samstagabend, den 28.10.2023 fand am Abend im Dorfgemeinschaftshaus Busenberg das jährliche Verbandsgemeindefeuerwehrfest statt. Rund 160 Feuerwehrangehörige der Verbandsgemeinde Dahner Felesenland verfolgten die Festreden von Wehrleiter, Verbandsbürgermeister, Landrätin und dem Landrat des polnischen Partner-Landkreises. Im Anschluss nahmen die politischen Amtsträger die Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen von zahlreichen Feuerwehrangehörigen vor.

Von der Feuerwehr Dahn wurden folgende Personen neu verpflichtet:
Fabienne Burkhart
Jannik Kühnel

Zum Oberfeuerwehrmann/-frau wurden befördert:
Jakob Breitsch
Luca Ferder
Marlen Kugler
Nele Kühner
Ionel Matei
Emely Wander
Annkatrin Ziegler
 
Zum Löschmeister/-in befördert wurden:
Michéle Burgmann
Kevin Hückelhoven
 
Zum Oberlöschmeister befördert wurde:
Moritz Wagenblatt
 
Mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenabzeichen für 35 Jahre Feuerwehrdienst wurde geehrt:
Markus Meigel
 

Für das leibliche Wohl sowohl während als auch nach dem offiziellen Teil sorgte die Feuerwehr Busenberg mit Unterstützung der Feuerwehr Bundenthal. Vor der abendlichen Veranstaltung fand bereits den ganzen Tag die Versammlung der rheinland-pfälzischen Jugendfeuerwehrverbands statt, an der auch Innenminister Michael Ebling teilnahm.

Drucken

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

info ... feuerwehr-dahn.de