12.+13.09.2026: Berufsfeuerwehrtag bringt Jugendlichen den 24-Stunden-Alltag der Berufsfeuerwehr näher
Am 12. und 13. September 2026 hieß es für die Jugendfeuerwehr Dahn wieder: 24 Stunden Feuerwehr! Insgesamt 19 Jugendliche bezogen gemeinsam mit zeitweise bis zu 17 Betreuerinnen und Betreuern das Feuerwehrhaus und erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende ganz im Stil des Berufsfeuerwehralltages.
Nach der Begrüßung, der Einteilung der Schlafplätze und einem gemeinsamen Fahrzeugcheck ging es auch schon los, der erste Einsatz stand auf dem Programm.
Kurz nach 11 Uhr wurden die Jugendlichen über ihre Funkmeldeempfänger zu einem Mülleimerbrand alarmiert.
Neben den zahlreichen Einsatzübungen stand auch das Thema Erste Hilfe auf dem Programm. Durch zwei Kameraden der aktiven Wehr, im Hauptberuf Notarzt bzw. Notfallsanitäter, erhielten die Jugendlichen eine praxisnahe Erste-Hilfe-Ausbildung. Dabei wurden wichtige Grundlagen vermittelt und verschiedene Notfallsituationen gemeinsam durchgesprochen und praktisch geübt. So konnten die Jugendlichen ihr Wissen auffrischen und lernten, wie sie im Ernstfall schnell und richtig handeln können.
Im Laufe des Berufsfeuerwehrtages erwarteten die Jugendlichen insgesamt 14 Einsatzlagen. Dabei war von klassischen Brandeinsätzen über verschiedene Hilfeleistungseinsätze alles dabei. Neben mehreren Kleinbränden wurden auch größere Schadenslagen wie Realfeuer, Gebäudebrände oder ein Kaminbrand abgearbeitet. Doch nicht jeder Alarm führte zu einem Brand. Auch zu einer Tierrettung, Gefahrstofflage, Ölspur, Baustellenunfall und weiteren Hilfeleistungseinsätzen rückten die Jugendlichen aus. Dabei konnten sie ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden und bei jeder Einsatzlage aufs Neue Teamwork, Einsatzbereitschaft und Feuerwehrhandwerk unter Beweis stellen. Doch auch außerhalb der Einsätze kam der Spaß nicht zu kurz. Zwischen den Alarmierungen blieb Zeit für gemeinsame Mahlzeiten, Freizeit und das Zusammensein im Feuerwehrhaus. Nach dem letzten Einsatz am Abend ging es für die Jugendlichen zur Nachtruhe, zumindest theoretisch, denn es bestand enormer Gesprächsbedarf über das bisher Erlebte. Bereits am frühen Morgen ertönten wieder die Meldeempfänger. Nach einem Gebäudebrand am frühen Morgen folgten am Vormittag weitere Einsatzübungen, bevor der Berufsfeuerwehrtag mit einem gemeinsamen Grillen seinen Abschluss fand.
Ein besonderer Höhepunkt des Berufsfeuerwehrtages war am Sonntag der simulierte Waldbrand, der gleichzeitig als Schauübung für die Eltern durchgeführt wurde. Die Jugendlichen mussten dabei die Brandbekämpfung einleiten und die Einsatzstelle gemeinsam abarbeiten. Vor den Augen ihrer Angehörigen konnten sie zeigen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben und wie wichtig Teamwork, Kommunikation und ein strukturiertes Vorgehen bei einem Feuerwehreinsatz sind.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Betreuerinnen und Betreuer, Helferinnen und Helfer sowie an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. Ohne euch wäre ein solcher Berufsfeuerwehrtag nicht möglich!
