Donnerstag, 23. November 2017
Notruf: 112

Hohlstrahlrohr

Auch in Deutschland haben Hohlstrahlrohre nun mehr die allbekannten Mehrzweckstrahlrohre abgelöst.
Hohlstrahlrohre haben den enormen Vorteil, dass man sie stufenlos von Vollstrahl auf feinsten Wassernebel umstellen kann. Bei einem AWG – Hohlstrahlrohr (siehe Bilder) lässt sich beispielsweise die Durchflussmenge stufenweise umstellen (60 Liter, 130 Liter, 235 Liter).
Mit den derzeit noch üblichen Mehrzweckstrahlrohren ist eine Brandrauchkühlung im Innenangriff nicht möglich, da die Tröpfchengröße zu groß ist. Beim Hohlstrahlrohr wird das Wasser in kleinsten Wassertröpfen abgegeben, die die richtige Größe haben, um die Wärme aus dem Brandrauch aufzunehmen und zu binden.
Ferner eignen sich Hohlstrahlrohre aufgrund der „Wasserwandfunktion“ auch zur Sicherung des Rückzugsweges bei einem Flash Over. Bei dieser Funktion wird, ähnlich wie bei einem CM-Strahlrohr mit Mannschutzbrause, der Wasserstrahl so gelenkt, dass er einen einer Wand gleichenden Ausfallwinkel hat.

 

Bei der Feuerwehr Dahn befinden sich auf dem LF 16/12 und dem TLF 16/45-W jeweils zwei C-Hohlstrahlrohre, sowie auf der DLK 18/12 ein C - Hohlstrahlrohr die vor allem im Innenangriff Verwendung finden. Zusätzlich befindet sich auf dem TLF 16/45-W noch ein B-Hohlstrahrohr der Firma Rosenbauer für den Außenangriff.


Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

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