Samstag, 25. November 2017
Notruf: 112
  • Eingeschlossene Person aus auf der Seite liegendem PKW in Dahn befreit

  • Zahlreiche Ernennungen und Beförderungen bei VG Feuerwehrfest in Ludwigswinkel

  • Feuerwehr Dahn übt mit Forstamt Wasgau einen Forstunfall im Wald bei Dahn

  • Feuer beschädigt Dachstuhl des Katharienenhofs. Fünf Feuerwehren über mehrere Stunden im Einsatz

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Die Feuerwehr Dahn wünscht Frohe Weihnachten und gesegnete Feiertage

Das Jahr 2016 neigt sich mit dem bevorstehenden Weihnachtsfest dem Ende zu. Deshalb geben wir hier einen kurzen Rückblick über besondere Einsätze und die durchgeführten Tätigkeiten der Feuerwehr Dahn.

Im Jahr 2016 wurden bisher 93 Einsätze bewältigt. Davon: 31 Brandeinsätze (inklusive der ausgelösten Brandmeldeanlagen), 40 Technische-Hilfe-Einsätzen, einem sonstigen Einsatz und 21 reine FEZ-Einsätze.

Der größte Einsatz in diesem Jahr musste in Busenberg bewältigt werden. Dort geriet im Oktober eine Scheune in Brand, dessen Flammen ohne das schnelle Eingreifen der Feuerwehr die angrenzenden Wohnhäuser vermutlich total in Mitleidenschaft gezogen hätten. Mit der Unterstützung durch Einsatzkräfte aus nahezu der gesamten Verbandsgemeinde konnte der Brand bekämpft werden.

Zudem wurde zu Beginn des Jahres ein Wohnungsbrand in Ludwigswinkel bewältigt und die Kollegen der Feuerwehr Hauenstein bei einem LKW-Brand auf der Bundesstraße 10 unterstützt. Weiterhin gab es mehrere Kletterunfälle und Tragehilfen für den Rettungsdienst, bei dem die Patienten meist unter größter körperlicher Anstrengung dem Rettungsdienst zugeführt wurden.

Die aktiven Angehörigen der Feuerwehr Dahn trainierten an 47 Übungsabenden für den Ernstfall (mehr dazu können Sie sich in der Rubrik „Übungen“ ansehen!). Auch das Personal der FEZ übte an 10 separaten Übungsabenden verschiedenste Einsatzszenarien, die Maschinisten trafen sich 11 Mal, um sich mit Fahrzeugen und Geräten fortzubilden, und die Führungskräfte bildeten sich an 10 Übungsabenden im vergangenen Jahr fort. Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen verwendeten somit erneut einen großen Zeitanteil ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Unmittelbar im neuen Jahr wird die Jugendfeuerwehr Dahn die nicht mehr benötigten Christbäume bei ihrer alljährlichen Christbaumsammelaktion einsammeln und umweltgerecht entsorgen. Hierfür werden die Jugendlichen von Haus zu Haus gehen und um eine Spende für die Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr Dahn bitten. Die Christbaumsammelaktion findet am 7. Januar 2016 statt, eingesammelt werden die Bäume ab 08:00 Uhr.

Wir wünschen Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2017!

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Dahn

Nachlese des Berufsfeuerwehrtags der Jugendfeuerwehren Erfweiler und Dahn

Auch in diesem Jahr fand am Wochenende vom 29. auf den 30. Oktober wieder der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren Dahn und Erfweiler statt, bei dem die Jugendlichen wie im Alltag einer Berufsfeuerwehr verschiedene Einsatzszenarien bewältigen mussten.

Zu Beginn wurden die Schlafplätze hergerichtet und Regeln für den Realeinsatz festgelegt. Nach Schichtbeginn gegen 11 Uhr wurde die „einsatzfreie“ Zeit genutzt, um die Fahrzeuge und die darauf verlasteten Gerätschaften zu überprüfen, wie es auch beim Schichtbeginn einer Berufsfeuerwehr der Fall ist.

Danach kam gleich der erste Alarm, bei dem den Jugendlichen schon direkt ihr Wissen abverlangt wurde. Es folgten Schlag auf Schlag mehrere Einsätze und Ausbildungseinheiten. Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde genutzt, um den Jugendlichen die Prozedur der Schlauchpflege zu demonstrieren und sie im Bereich der Ersten Hilfe fortzubilden.

Nach dem Abendessen wurde ein Realbrand auf dem Festplatz der Stadt Dahn bewältigt, der gleichzeitig den Abschluss des praktischen Ausbildungsjahres darstellte. Der Brand konnte durch die Vornahme von mehreren Strahlrohren und einem Schaumrohr zur Erzeugung eines Schaumteppichs innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem die Ausrüstung gereinigt und wieder verstaut war ging es um etwa 23:00 Uhr zur Nachtruhe. Dies war für alle Beteiligten nach einem anstrengenden und langen Tag auch nötig. So war auch niemand traurig, dass die Nachtruhe durch die Zeitumstellung um eine Stunde verlängert wurde.

Am Folgetag wurden die Jugendlichen mit dem Alarm „Automatische Brandmeldeanlage“ geweckt, der sich allerdings als Fehlalarm herausstellte. Anschließend wurde die Brandstelle auf dem Festplatz von den Jugendlichen nochmals kontrolliert und letzte Glutnester gezielt abgelöscht. Gleich nach dem Frühstück ging es direkt weiter zu einem Kaminbrand an einem Wohnhaus in Erfweiler.

Zur Mittagszeit wurden dann alle benutzten Fahrzeuge fast vollständig leergeräumt und innen wie außen gereinigt. Ebenso wurden alle benutzten Gerätschaften gereinigt und Tauschmaterial neu auf die Fahrzeug verteilt. Gegen 13:00 Uhr war dann auch dieser Berufsfeuerwehrtag schon wieder vorbei und wurde traditionell mit einem gemeinsamen Grillen beendet. Einen großen Dank an die Stadt Dahn und alle Helfer, die ihren Beitrag zum Gelingen dieses Tages geleistet haben.

Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren mit Interesse an der Jugendeuerwehr können sich gerne einen der wöchentlichen Übungsabende ansehen. Die Übungsabende finden jeden Freitag ab 17:30 Uhr im Feuerwehrhaus Dahn statt.

Feuerwehren aus Hauenstein, Hinterweidenthal, Münchweiler und Dahn üben gemeinsam Verkehrsunfallszenario

Am Samstag, den 01.10.2016, nahm die Feuerwehr Dahn an einer Großübung der Feuerwehren der VG Hauenstein teil. Angenommen wurde ein größerer Verkehrsunfall auf der L 487 bei Hinterweidenthal mit acht beteiligten Fahrzeugen und 16 Verletzten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr Dahn waren die Feuerwehren aus Hinterweidenthal, Hauenstein und Münchweiler (VG Rodalben) schon vor Ort, aufgrund der Vielzahl von beteiligten Unfallfahrzeugen konnten nicht alle Verletzten versorgt bzw. befreit werden. Die Dahner Einsatzkräfte bekamen nach Einweisung in die Lage durch den Einsatzleiter den Auftrag, sich um zwei verunfallte Fahrzeuge zu kümmern.

An dem einen Fahrzeug, welches an einen Baum geprallt war, war auf der Rückbank ein Kind eingeklemmt. Dieses wurde nach Versorgung durch den Rettungsdienst befreit, indem mit dem Spreizer die Tür geöffnet wurde. Der Fahrer, welcher nach den Übungsvorgaben bereits verstorben war, wurde zunächst im Fahrzeug belassen, da anschließend gemeinsam mit der Besatzung des Rüstwagens der Feuerwehr Hauenstein ein hochkant an einem Baum stehendes Fahrzeug gegen Umstürzen gesichert werden musste, bevor die darin eingeschlossene Person (mit angenommenen Wirbelsäulenverletzungen) gerettet werden konnte. Dieses Fahrzeug wurde mithilfe eines Spanngurts und Abstützsystems gesichert und anschließend über eine LKW-Rettungsplattform die Verletzte mit dem Spine Board schonend nach draußen verbracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Im Folgenden die offizielle Presseerklärung der Veranstalter:

Am Samstagnachmittag des 01. Oktober 2016, startete für die Feuerwehren Dahn, Hauenstein, Hinterweidenthal und Münchweiler eine umfangreiche Übung für die Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen. Geübt wurde ein Verkehrsunfall mit acht beteiligten Personen- und Lastkraftwagen mit eingeklemmten Personen. Das Übungsszenario sah vor, dass wegen einer LKW Bergung auf der B10 der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über die L487 in Richtung Salzwoog umgeleitet werden musste. Im Begegnungsverkehr kam es dann zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und zunächst unklarer Lage.

Durch die Integrierte Leitstelle Südpfalz wird der zuständige Rettungswagen und die Feuerwehren Hinterweidenthal und Hauenstein alarmiert und die Polizei verständigt. Nach einer ersten Erkundung lässt der Zugführer der Feuerwehr Hauenstein die Feuerwehr Dahn und Münchweiler mit weiteren Hilfeleistungssätzen (Anmerkung: u.a. mit Schere/Spreizer/Rettungszylinder) nachalarmieren.

Die Einheiten der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen mussten 16 Verletzte versorgen. Nicht nur das Unfallgeschehen war mit Schrottautos und Fahrzeugschrott sehr realistisch und komplex dargestellt, auch die Verletztendarsteller waren sehr realitätsnah geschminkt und überzeugten mit ihren schauspielerischen Darstellungen. Viele der Verletzten waren in den PKW eingeklemmt und hatten verschiedenste Verletzungen: vom Arm- und Beinbruch über Kopfverletzungen bis hin zu Bewusstlosigkeit und Orientierungslosigkeit war alles dabei. Auch zwei Entstehungsbrände mussten gelöscht werden.

Neben den vier genannten Feuerwehren waren weitere Einheiten an der Übung beteiligt: Einheiten des Rettungsdienstes inklusive Organisatorischem Leiter Rettungsdienst, Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen des Landreises Südwestpfalz.
Insgesamt waren 70 Helfer aller Organisationen an der Übung beteiligt.

Vielen Dank an alle die diese herausfordernde Übung vorbereitet und unterstützt haben und natürlich die Übenden selbst, die trotz des herbstlichen Wetters noch ganz schön ins Schwitzen kamen.

TH-Seminar bereitet die Jüngsten der Feuerwehr Dahn auf Verkehrsunfall vor

Am Samstag, den 02. Dezember 2016, trafen sich die jüngsten Kollegen der Feuerwehr Dahn, um gemeinsam den Einsatzablauf bei einem Verkehrsunfall zu erlernen. Dabei wurde besonderen Wert sowohl auf die Absicherung des Fahrzeugs als auch auf die Befreiung verletzter Personen gelegt.

Zu Beginn wurde das Übungsfahrzeug an der A- und B-Säule mit Rüstholz unterbaut. Mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes, sowie Glasmanagement, Rettungszylindern und Patienten-/Kantenschutz wurde das Fahrzeug nach und nach auseinandergeschnitten. Hierbei wurden verschiedene Techniken angewendet, um verletzte Personen zu befreien. Im Vordergrund standen hierbei die große Seitenöffnung, die Herstellung der „dritten Tür“ und die Abnahme des Autodachs.

Das Üben solcher Szenarien ist von großer Bedeutung, damit im Einsatzfall möglichst jeder Handgriff sitzt. Dieser Samstagmorgen war besonders für die erst vor kurzem in die aktive Abteilung gewechselten Jugendlichen eine wichtige Erfahrung und sehr lehrreich.

Feuerwehr verhindert ein Übergreifen der Flammen eines Scheunenbrandes auf mehrere Wohngebäude

Am Mittag brannte eine an ein Wohngebäude angrenzende Scheune sowie mehrere Lagerschuppen, die überwiegend mit Holz gefüllt waren. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle standen die Holzbauten in Vollbrand, aufgrund der engen Bebauung in der Ortslage von Busenberg drohte das Feuer auf vier angrenzende Wohnhäuser überzugreifen. Zunächst wurde daher eine Riegelstellung errichtet, um zu verhindern, dass das Feuer weitere Gebäude erfasst, was auch gelang. Der Brand konnte auf das vorgefundene Ausmaß begrenzt und dann rasch abgelöscht werden. Im Einsatz waren vier C-Strahlrohre sowie ein Rohr über die Drehleiter. An den umliegenden Häusern entstand durch die große Hitzeeinwirkung nach ersten vorsichtigen Schätzungen ein Schaden von mindestens 150.000 Euro (z.B. Risse im Gebäude, Fenster geplatzt, Fenster gerissen, Rolländen verschmolzen, Holzverkleidung der Fassade und Wintergarten verbrannt). Mithilfe eines Baggers wurden die Bauten eingerissen und der Brandschutt auseinandergezogen und abgelöscht.

Zugübung Gefahrstoffunfall am 16. September

Am Termin der Zugübung im September 2016 war der Einsatzablauf bei einem Gefahrstoffunfall vorgesehen; die Erstmaßnahmen nach dem GAMS-Schema sollten eingeübt werden. Als Lage hatten die Verantwortlichen ein Szenario aufgebaut, bei dem beim Abladen einer Palette mit Gefahrstoff von einem LKW mit Hubbühne ein PKW in das Lieferfahrzeug gefahren war, eine Person unter dem PKW eingeklemmt war und Gefahrstoffe austraten.

Der Fahrzeugführer des ersteintreffenden LF 16/12 erkundete die Lage und gab dem Angriffstrupp den Auftrag, unter umluftunabhängigem Atemschutz die Menschenrettung durchzuführen. In kurzer Zeit brachten die beiden vorgehenden Kameraden zwei Personen aus dem PKW außerhalb des Gefahrenbereichs zur Not-Dekontaminations-Stelle. Gleichzeitig konnten sie durch schnelles Schließen des Ventils weiteren Produktaustritt aus dem Behälter verhindern. Anhand der zwischenzeitlich geborgenen Frachtpapiere wurden die weiteren Maßnahmen getroffen. Der Brandschutz, welcher parallel zum Vorgehen des Angriffstrupps 3-fach aufgebaut wurde, blieb bestehen. Ein Trupp vom Rüstwagen ging dann – ebenfalls unter umluftunabhängigem Atemschutz und bekleidet mit Chemikalien-Vollschutzanzügen – zur Einsatzstelle vor, um ausgetretenen Gefahrstoff zu binden, Dämpfe niederzuschlagen und die unter dem PKW eingeklemmte Person mittels Hebekissen zu retten.

Bei der anschließenden Einsatznachbesprechung wurde das Szenario nochmals mit allen Beteiligten besprochen und dabei insbesondere Wert auf die Erstmaßnahmen gelegt, welche von uns bis zum Eintreffen des Gefahrstoffzuges getroffen werden können.

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

info ... feuerwehr-dahn.de